Die Annuitätenmethode

Allgemein:

Die Annuitätenmethode ermittelt die Annuität a, d.h. den durchschnittlichen, konstanten Periodenüberschuß der Investition. Die Annuitätenmethode wird aus der Kapitalwertmethode abgeleitet. Die tatsächlichen Zahlungsströme werden in eine äquivalente (gleicher Barwert), äquidistante (gleiche Zahlungsabstände) und uniforme (gleiche Zahlungshöhen) Zahlungsreihe transformiert.
 

Formel zur Berechnung der Annuität:
 
Graphik Berechnung der Annuität

Interpretation der Annuität:

a = 0   Ist die Annuität gleich 0, so werden die eingesetzten Mittel wiedergewonnen und ausstehenden Beträge zum festgelegten Kalkulationszinssatz i verzinst.
 
a > 0   Ist die Annuität größer als 0, so errechnet sich ein zusätzlicher durchschnittlicher Überschuß. Die Investition ist somit vorteilhaft.
 
a < 0   Ist die Annuität kleiner als 0, so ist die Investition unwirtschaftlich.
 
Bei einem Vergleich mehrerer Investitionsobjekte ist das Objekt mit der größten Annuität zu bevorzugen.
 

Beurteilung der Annuitätenmethode:

  1. Die Kapitalwertmethode und die Annuitätenmethode führen immer zum gleichen Urteil bzgl. der absoluten Vorteilhaftigkeit einer Investition.
  2. Die Vorteilhaftigkeit einer Investition hängt bei diesem Investitionsrechnungsverfahren stark von dem Ansatz des Kalkulationszinssatzes ab, der für notwendig erachtet wird. Mit steigendem Kalkulationszinssatz nimmt die Annuität ab.

 


 

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