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  Definition

Das Working Capital Management hat die Aufgabe, geeignete Hilfsmittel, Methoden und Meßgrößen zur Steuerung des Working Capitals im Unternehmen bereitzustellen. Hierbei ist eine größstmögliche Steuerbarkeit über geeignete Stellhebel anzustreben, um die Struktur des betrieblichen Umlaufvermögens und die Identifikation der Beeinflussungsmöglichkeiten für das Management transparent darzustellen. Die Analyse des Working Capital Zyklus (engl.: Working Capital Cycle) dient als Grundlage, erste Ansatzpunkte für eine Optimierung des Working Capitals zu identifizieren. Der Working Capital Zyklus umfaßt den Zeitraum zwischen dem Erwerb der Produktionsfaktoren und dem Zahlungsmittelzufluss aus dem Verkauf der Endprodukte. Den permanenten Umschichtungskreislauf zwischen Liquiditätsbindung und Liquiditätsfreisetzung im unternehmerischen Produktionsprozess gilt es nach dem Grundsatz "so viel wie nötig, so wenig wie möglich" zu regulieren.
 

  Working Capital Cycle

Der Working Capital Zyklus umreißt den Zeitraum zwischen dem Erwerb der Produktionsfaktoren und dem Zahlungsmittelzufluss aus dem Verkauf der Endprodukte. Die Analyse des Working Capital Cycle dient als Grundlage, erste Ansatzpunkte zur Optimierung des Working Capitals zu identifizieren. Der permanente Umschichtungskreislauf zwischen Liquiditätsbindung und –freisetzung im unternehmerischen Produktionsprozess ist nach dem Grundsatz "so viel wie nötig, so wenig wie möglich" zu regulieren.
 

  Kennzahlen des Working Capital Managements

Das Management benötigt zur Steuerung des Working Capitals entsprechende Steuerungsgrößen. Hierzu werden vor allem die folgenden Kennzahlen verwendet:
  • Forderungslaufzeit (Days Sales Outstanding - DSO), mit der die durchschnittliche Laufzeit der Forderungen vom Tage der Rechnungsstellung bis zum Zahlungseingang des Kunden gemessen wird
  • Verbindlichkeitslaufzeit (Days Payables Outstanding - DPO), mit der die durchschnittliche Laufzeit der Verbindlichkeiten vom Tage des Rechnungseingangs bis zur Zahlungsausführung an den Lieferanten gemessen wird
  • Lagerumschlagshäufigkeit (Inventory Days) bzw. durchschnittliche Lagerreichweite in Tagen, mit der Höhe der Lagerbestände bewertet wird
  • Days Working Capital als aggregierte Kennzahl aus DSO + Inventory Days - DPO. Diese Kennzahl berechnet die gesamte Dauer (Working Capital Cycle) des im Working Capital gebundenen Kapitals

 

  Fachbeiträge und Praxisberichte

Publikation von PWC
Working Capital Management - Unternehmen mit professionellem Working Capital Management haben Wettbewerbsvorteile
 
Praxisbericht
Working Capital Management – schlummerndes Kapital wecken; von Astrid Hanneken /Patricia Perner
 
Studie von KPMG
Working Capital Management im deutschen Maschinen- und Anlagenbau
 
Beitrag im Controlling-Blog des ICV
Zehn Gebote für nachhaltige Verbesserung ohne YoYo-Effekte
 

 

  Literatur-Tipps

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Working-Capital und Cash Flow: Finanzströme durch Prozessmanagement optimieren
von Heinz-Jürgen Klepzig
Broschiert - 178 Seiten - Gabler
Erscheinungsdatum: 2. Auflage; März 2010
ISBN: 3834918393
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  Weitere Links zum Thema

Plaut Consulting GmbH
Abhandlung über das Working Capital Management
 

 

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